Gesundheit beginnt dort wo wir ehrlich mit uns werden.
- Andreas Esterl

- 1. Feb.
- 3 Min. Lesezeit

Gesundheit ist so ein Thema, das man oft gerne ausklammert wenn alles gut läuft. Man ist fit, es tut einem nichts weh, man ist gut drauf…es läuft ja alles…warum sollte man da also an Gesundheit denken?
Gerade in solchen Situationen ist es aber umso wichtiger. Gesundheit ist nicht etwas, und das man sich erst kümmern sollte wenn man krank ist oder wenn man niedergeschlagen, erschöpft, müde oder sogar depressiv ist. Gesundheit ist etwas, das uns jeden Tag begleiten sollte.
Ich habe für mich entdeckt, dass es wichtig ist, sich wirklich jeden Tag um seine Gesundheit zu kümmern. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass es bei mir natürlich auch noch einige Dinge gibt, die ich im Bereich Gesundheit verbessern sollte. Ernährung ist da zum Beispiel ein Hauptthema, mit dem ich mich persönlich noch intensiver beschäftigen sollte. Ich könnte mich bestimmt gesünder ernähren. Es ist also eine Baustelle, wie es auch bestimmt noch andere in meinem Leben gibt.
Trotzdem ist mir aber bewusst geworden wie sehr es wichtig ist, dass man sich täglich um seine Gesundheit kümmert. Das bedeutet für mich jetzt nicht, dass man jeden Tag stundenlang trainiert sondern dass man versucht eine gesunde Lebensweise in seinen Alltag zu integrieren.
Was meine ich damit?
Treppen statt Lift
Kurze Strecken zu Fuß statt mit dem Auto
Bewegung bewusst in den Alltag einbauen
Ich selbst bin auch jemand, der sich gerne schnell bewegt oder ein höheres Tempo beim Gehen hat wenn ich alleine unterwegs bin. Das bedeutet jetzt nicht, dass ich mich gestresst fühle sondern weil ich es einfach gerne mache und es irgendwie auch meine Stimmung hebt.
Natürlich ist es auch wichtig regelmäßig zu trainieren. Man kann ins Fitnessstudio gehen oder aber auch alleine daheim trainieren. Ich glaube hier sollte jeder seinen Weg finden, der ihn am meisten motiviert.
Mein eigenes Trainingsziel ist hier zur Zeit viermal in der Woche je eine halbe Stunde trainieren. Dieses Training beinhaltet Krafttraining oder HIIT usw.
Zwei Erkenntnisse, die ich dadurch bekommen habe sind:
Man findet die Zeit zum trainieren wenn man es wirklich möchte.
Man fühlt sich danach wirklich besser.
Man fühlt sich vor allem besser wenn man den inneren Schweinehund besiegt hat und der lässt sich auch in meinem Leben öfter blicken als mir lieb ist.
Das man sich danach besser fühlt bringt mich jetzt auch gleich zum nächsten Thema. Nämlich die psychische Gesundheit.
Gesundheit bedeutet für mich nicht nur körperliche Gesundheit sondern auch psychische Gesundheit. Ein Thema, das leider immer noch viel zu oft verdrängt wird. Für mich ist es wichtig, dass man sich täglich mit den richtigen Dingen beschäftigt. Mit Dingen, die einen aufbauen, motivieren und gut tun. Dazu gehört auch, dass man sich mit den richtigen Menschen abgibt. Mit Menschen, die einen aufbauen und nicht alles negativ sehen. Hier spielt auch wieder der Bereich Beziehungen rein.
Es ist also wichtig womit man sich befasst und in welchem Umfeld man sich befindet.
Gesundheit, psychische und physische ist also die Basis für ein gutes Leben. Wenn man nicht gesund ist, leidet einfach alles darunter. Man kann dann noch so motiviert sein und voller Ideen stecken wenn die Gesundheit nicht mitspielt kann man nichts oder nur sehr begrenzt etwas tun.
Speziell für Musiker ist Gesundheit ein sehr wichtiges Thema. Der Lebenswandel eines Musikers ist oft nicht sehr gesund. Lange Nächte, wenig Schlaf, Druck, Stress, Selbstzweifel…es gibt viele Bereiche, die für die Gesundheit nicht förderlich sind. Deswegen ist es hier um so wichtiger ein Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil zu haben.
Gesundheit ist für mich keine Aufgabe, die man irgendwann erledigt hat. Sie ist ein Prozess, der jeden Tag stattfindet. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst.
Je früher man beginnt, sich darum zu kümmern, desto mehr Energie bleibt für all die Dinge, die einem im Leben wichtig sind. Für Musik, für Beziehungen, für Ziele.
Gesund zu sein bedeutet nicht, alles richtig zu machen – sondern ehrlich mit sich selbst zu sein und Verantwortung für sich zu übernehmen.








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