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Warum ich nicht nur die Highlights zeigen möchte

  • Autorenbild: Andreas Esterl
    Andreas Esterl
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

In letzter Zeit habe ich immer wieder darüber nachgedacht, warum ich mein Musikerleben überhaupt dokumentiere.


Ich glaube, die Antwort liegt gar nicht in den großen Momenten. Sie liegt vielmehr in den stillen Augenblicken, in denen niemand zusieht.


Gerade diese Momente geben oft Einsichten oder neue Blickwinkel, die später zu Entscheidungen führen und den weiteren Weg im Leben beeinflussen. Da alle Lebensbereiche irgendwie zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen, denke ich, dass die wirklich wichtigen Dinge oft dann entstehen, wenn man alleine ist. Dort entstehen Gedanken, Ideen und Wünsche, die am Ende darüber entscheiden, welchen Weg man einschlagen möchte.


Deswegen ist es mir wichtig, nicht nur die Highlights zu zeigen, sondern auch das, was dahinter steckt. Das Leben, wie es wirklich ist. Die Momente, die niemand sieht und die letztendlich oft erst dazu führen, dass man die schönen Augenblicke überhaupt erleben darf.


Das Leben besteht aus vielen schönen Momenten. Man erreicht kleine oder auch größere Ziele. Man erlebt schöne Tage mit der Familie oder mit Freunden. Man hat plötzlich eine Idee für einen Song oder freut sich einfach über einen ganz normalen Tag.


Das Leben besteht aber genauso aus weniger schönen Momenten. Aus Tagen, an denen man zweifelt, traurig ist, sich einsam fühlt oder an denen einfach nichts so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Auch Rückschläge gehören dazu.


All diese Dinge beeinflussen unsere Art zu denken und unsere Art zu fühlen. Genau hier entsteht für mich das eigentliche Leben.


Und genau diese Momente möchte ich zeigen.


Es geht mir nicht darum zu zeigen, wie erfolgreich ich bin oder was alles gut läuft. Ich möchte mein Musikerleben ehrlich und ungefiltert zeigen. Dazu gehören Bereiche, die direkt mit Musik zu tun haben, aber auch Bereiche, die auf den ersten Blick vielleicht gar nichts mit Musik zu tun haben.


Das Projekt heißt schließlich „Musikerleben – Musik erleben“.


Es geht also um die Musik, aber genauso um das Leben dahinter.


Ich glaube, dass die stillen Momente oft zu den Highlights führen. Alles gehört zusammen und alles hat seinen Platz.


Mir ist Ehrlichkeit sehr wichtig. Es geht mir nicht darum, ein Coach zu sein oder auf alles eine Antwort zu haben. Ich möchte einfach einen positiven Ort schaffen, an dem Menschen sich wohlfühlen und vielleicht den einen oder anderen Gedanken für ihr eigenes Leben mitnehmen können.


Genau das möchte ich mit diesem Blog erreichen.

 
 
 

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