Zeit haben - und sie trotzdem nicht nutzen
- Andreas Esterl

- 12. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Manchmal ist es so, dass ich zwar Zeit habe…aber sie nicht nutze. Sei es weil ich mich von irgendetwas ablenken lasse, sei es weil ich einfach keinen Kopf dafür habe weil mich etwas beschäftigt oder einfach weil ich müde bin und keine Energie habe.
Dabei habe ich immer etwas geplant…entweder Gitarre üben, an einem Song arbeiten, Kursunterlagen vorbereiten und noch viele andere Sachen. Aber ich komme nicht in die Umsetzung.
Das Problem dabei ist ja, dass ich zwar Zeit hätte, ich aber trotzdem nichts mache.
Oft ist es, dass ich einen guten Start haben möchte wenn ich etwas in Angriff nehmen möchte. Ich möchte ein tolles wenn nicht sogar perfektes Ergebnis am Ende haben. Das kann dann auch dazu führen, dass ich viele Dinge einfach zerdenke. Das bringt dann auch mit sich, dass ich oft unzufrieden mit den Dingen bin, die ich mache. Wenn ich zum Beispiel mit einem Song begonnen hatte und ich ihn dann nicht für gut genug hielt, habe ich ihn dann oft wieder gelöscht. Diese Erlebnisse beschäftigen mich auch nach wie vor wenn ich heutzutage einen neuen Song beginnen möchte. Es sind diese Zweifel, die wahrscheinlich auch dafür sorgen, dass ich heute zu kopflastig bin wenn ich einen neuen Song beginnen möchte. Das führt natürlich letztendlich auch dazu, dass ich nicht in die Umsetzung komme.
Dabei wird mir auch immer klarer, dass es gar nicht darum geht perfekt vorbereitet zu sein sondern darum einfach zu beginnen.
Auch wenn es nicht perfekt ist.
Auch wenn es sich nicht gut anfühlt.
Auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist.
Vielleicht kennst du das ja auch genauso. Du hast Zeit. Du hast Ideen. Und trotzdem passiert nichts.
Vielleicht ist ja genau auch das der Punkt.
Nicht alles perfekt machen zu wollen sondern die Zeit, die man hat einfach bewusst zu nutzen. Dabei ist es wahrscheinlich auch erstmal egal wie das Ergebnis klingt. Aber man ist in die Umsetzung gekommen. Man hat etwas kreiert. Und auf dem kann man aufbauen.



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