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Zwischen Ausrede und Entscheidung

  • Autorenbild: Andreas Esterl
    Andreas Esterl
  • 22. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Wir wissen sehr oft, was wir zu tun hätten. Aber sehr oft ist es dann auch so, dass wir Dinge lieber aufschieben. Man wartet auf die richtige Motivation oder dass die Umstände passen. Oder es ist manchmal auch so, dass man zwar die Dinge erledigen möchte, die anstehen aber man fühlt sich dann irgendwie schlapp und müde. Oft weiß man dann auch gar nicht wieso. Genauso habe ich es selbst auch schon manchmal erlebt und mich dann oft gefragt warum es so ist. Man ist doch motiviert und macht die Sachen gern aber trotzdem kann man sich nicht aufraffen etwas zu tun. Im Gegenteil. Man legt sich vielleicht sogar nochmal hin und schläft eine Runde. Danach fühlt man sich zwar ausgeruht aber hat auch oft ein schlechtes Gewissen oder das Gefühl, seine Zeit vergeudet zu haben.


Auch wenn es sich nicht so anfühlt, es muss kein schlechtes Zeichen sein. Man kann es sogar so sehen, dass man hier Gelegenheit hat seine Vorgehensweise zu überdenken. Auch hier gilt es dann zu erkennen, dass Verantwortung zwar groß klingt, sie aber im kleinen beginnt.


Wie ist das überhaupt mit der Verantwortung? Wem gebe ich überhaupt die Verantwortung für mein Leben?


Es ist doch oft so, dass man sein Leben nicht so führt, wie man es gerne hätte. Es tauchen immer wieder Hindernisse auf dem Weg auf. Wer trägt dafür die Verantwortung?


Wenn etwas im Leben nicht so läuft wie man es gerne hätte ist es leicht, die Verantwortung an andere abzugeben.


Es fallen dann so Sätze wie:


“Ich habe keine Zeit.”

“Andere sind schuld.”

“Das System ist nicht fair.”

“Ich kann nichts ändern.”


Und manches davon stimmt ja auch sogar. Die Frage ist nicht, was unfair ist sondern die Frage, die man sich selbst stellen sollte lautet: “Was mache ich trotzdem daraus?” Ich glaube, da gibt es Einiges, das man daraus machen kann.


Bei mir ist es ja auch so, dass es oft Phasen gibt an denen ich einfach nur müde bin. Ich hätte viel geplant aber letztendlich gibt es dann immer wieder Tage an denen ich nichts mache. Obendrein bedeutet das für mich dann auch noch, dass ich meinen ganzen Wochenplan über den Haufen schmeißen kann. Und ganz ehrlich…ich mag mich selbst an solchen Tagen nicht.


Zu der Müdigkeit kommen dann auch oft Zweifel. Aber ich versuche auch solche Situationen zu nutzen und zu reflektieren ob ich noch auf dem richtigen Weg bin oder ob es Dinge gibt, die ich vielleicht sogar optimieren und anpassen sollte. Auch an solchen Tagen versuche ich das Positive zusehen und meinen Weg weiterzugehen. Wenn auch nur in kleinen Schritten. Das Schlimmste was, passieren kann ist, dass man stehen bleibt oder sich sogar sagt, dass das alles eh keinen Sinn hat, was man sich vorgenommen hat und aufgibt. Das wäre der worst case.


Ich versuche nach solchen Phasen dafür umso fokussierter wieder an die Sache ranzugehen. Was bedeutet das?


Ich schreibe trotzdem.

Ich trainiere auch wenn ich keine Lust dazu habe.

Ich informiere mich über Finanzen.

Ich arbeite an meinen Projekten.

Ich veröffentliche auch wenn kaum jemand zuhört.


Verantwortung heißt nicht perfekt zu sein.

Verantwortung heißt nicht aufzugeben.

 
 
 

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